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Wirbelsäulenaufrichtung in Leverkusen – Skoliose, Rundrücken, Atlas und mehr

Die Wirbelsäulenaufrichtung ist keine eigene Methode, sondern ein Behandlungsziel: die Wirbelsäule wieder so zu organisieren, dass sie tragen kann, wofür sie gebaut ist. Ich erreiche das nicht durch Druck oder gewaltsames "Geraderücken", sondern durch eine Kombination aus manuellen Techniken, Vojta-Therapie und PNF-Therapie. Bei Skoliose, Rundrücken, Beckenschiefstand, Atlas-Fehlstellungen und chronischen Wirbelsäulen-Beschwerden ist dieser kombinierte Ansatz oft wirksamer als jede Methode für sich allein. In meiner Praxis in Leverkusen-Schlebusch begleite ich Erwachsene, Jugendliche und Kinder.
Was die Wirbelsäulenaufrichtung in dieser Praxis bedeutet – und was sie nicht ist

Der Begriff "Wirbelsäulenaufrichtung" wird in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. Es gibt esoterische Angebote, bei denen Heilende über die Wirbelsäule "den Energiefluss aktivieren". Es gibt chiropraktische Methoden mit ruckhaften Manipulationen. Beides biete ich nicht an.
Was ich anbiete, ist physiotherapeutische Arbeit auf wissenschaftlicher Grundlage: präzise Befundung, manuelle Mobilisation, gezielte Aktivierung der tief liegenden Wirbelsäulenmuskulatur über Vojta-Reize und Aufbau funktioneller Bewegungsmuster über PNF. Der Patient bleibt durchgängig informiert und beteiligt. Es gibt keine spektakulären Manöver, dafür sehr genaues Arbeiten – oft über mehrere Sitzungen, in denen sich die Veränderung Schritt für Schritt zeigt.
Hier folgen ein paar Testimonials meiner Patienten
Luisa Gerke
Patientin
Hallo, ich bin mit Beschwerden zu Julia gekommen, weil ich viel gutes von ihr gehört hatte und ihre Behandlung mal ausprobieren wollte. Sie hat meine Wirbelsäule begradigt und mir auch mit dem voher-nachher-Video genau erklärt wie sich der Zustand verbessert hat. Besonders freaky war, dass ich zum Beispiel wenn sie gerade am Knie ihre Hände auflegte, einen ganz warmen Punkt direkt am Atlas gespürt habe. So auch am unteren Rücken, als sie aber gerade wieder an einem ganz anderen Ende meines Körpers war. Total cool. Ich komme gerne wieder. Liebe Grüße, Luisa
Andrea Wielpütz-Höffken
Patientin
Liebe Julia,ich bin so froh, Dich nach einer langen Reise durch die Schmerzwelt gefunden zu haben. Deine einmalig positive Ausstrahlung gab mir vom ersten Termin an das Gefühl, endlich die richtige Therapie für meinen "Rundrücken", verbunden mit 2 Bandscheibenvorfällen in der HWS, gefunden zu haben.Du hast heilende Hände, vielen Dank dafür.
Carsten Brueggerhoff
Patient
Eine tolle und heilsame Erfahrung. Julia ist mit Begeisterung dabei und bringt sehr viel Erfahrung in der Vojta Therapie mit. Sie konnte bereits in der ersten Sitzung meine "Blockaden" lösen und die Schiefstellung meiner Wirbelsäule deutlich verbessern. Sie verfolgt ein nachvollziehbaren Ansatz und hat mit mir Übungen einstudiert, die ich nun täglich selber durchführen kann. Ich wünsche Ihr von ganzem Herzen weiterhin viel Erfolg.
Rudi Neuland
Patient
Das war eine tolle neue Erfahrung für mich. Nach einer Behandlung waren meine Schmerzen schon weg. Also gut zu wissen, eine so nette und kompetente Physiotherapeutin ganz in unserer Nähe zu wissen.
Die Anatomie hinter dem Begriff – warum die Wirbelsäule mehr ist als ein Rückgrat
Die Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbeln, organisiert in vier Abschnitten: Halswirbelsäule (HWS, 7 Wirbel), Brustwirbelsäule (BWS, 12 Wirbel), Lendenwirbelsäule (LWS, 5 Wirbel), Kreuz- und Steißbein (verschmolzen). Jeder dieser Abschnitte hat eine eigene Krümmung, eine eigene Beweglichkeit und eine eigene Aufgabe.
Was die Wirbelsäule wirklich tragen muss, ist nicht nur Gewicht. Sie ist gleichzeitig der Kanal für das Rückenmark und damit für sämtliche Nervenbahnen, die zwischen Gehirn und Körper laufen. Wenn ein Wirbel in seiner Stellung abweicht – auch nur leicht – kann das Nervenreizungen, Durchblutungsstörungen und Muskelverspannungen auslösen, deren Symptome auf den ersten Blick mit der Wirbelsäule nichts zu tun haben: Kopfschmerzen bei einer HWS-Fehlstellung. Atembeschwerden bei BWS-Blockaden. Hüftschmerzen bei einem schiefen Becken.
Die Wirbelsäule ist deshalb nicht das Problem – sie ist oft das erste Warnsignal.
Welche Befunde sich besonders gut behandeln lassen
In meiner Praxis arbeite ich mit vier Hauptbefunden, bei denen die Wirbelsäulenaufrichtung besonders viel bewirkt:
Skoliose
Eine seitliche Krümmung der Wirbelsäule mit Verdrehung der Wirbelkörper. Bei Kindern und Jugendlichen lässt sich Skoliose oft sehr gut beeinflussen, solange das Wachstum noch nicht abgeschlossen ist. Bei Erwachsenen geht es eher um Symptomkontrolle und Verhinderung von Verschlimmerung. Beides ist möglich – die Methoden unterscheiden sich.
Atlas-Fehlstellung
Der Atlas ist der oberste Halswirbel und trägt buchstäblich den Kopf. Eine Fehlstellung an dieser Stelle kann Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Konzentrationsstörungen und chronische Nackenschmerzen auslösen. Die Behandlung ist sanft und arbeitet über die umgebende Muskulatur – nicht über ruckhafte Manipulation.
Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz
Ein ungleich stehendes Becken zieht die ganze Wirbelsäule schief. Häufig spiegelt sich das in einer vermeintlichen Beinlängendifferenz wider, die sich nach einigen Sitzungen oft komplett auflöst, weil sie funktional und nicht anatomisch war.
Rundrücken (Kyphose) und Haltungsschwäche
Typisch bei Schreibtischarbeit, langem Sitzen, Stress. Die Brustwirbelsäule rundet sich nach vorn, die Schultern fallen ein, der Kopf wird vor die Achse gehalten. Die Folge: Verspannungen, eingeschränkte Atmung, vorzeitige Bandscheibendegeneration. Hier braucht es konsequente Arbeit über Wochen.
Mein Behandlungsansatz: drei Methoden, die zusammenwirken
Der Unterschied zu einer reinen Massage- oder Chiropraktik-Behandlung liegt in der Kombination. Drei Bausteine greifen ineinander:
Manuelle Techniken mobilisieren die Wirbelgelenke. Ich teste jeden Wirbel einzeln, prüfe Beweglichkeit und Schmerzhaftigkeit, löse Blockierungen sanft. Keine ruckhaften Manöver.
Die Vojta-Therapie aktiviert über Reflexlokomotion die tief liegende, aufrichtende Muskulatur. Diese sogenannte autochthone Rückenmuskulatur lässt sich willkürlich kaum trainieren – nur über reflektorische Aktivierung wirklich erreichen.
Die PNF-Therapie baut die so aktivierte Muskulatur in funktionelle Bewegungsmuster ein. Mit diagonalen Mustern und gezieltem Widerstand lernt der Körper, die neue Wirbelsäulenstellung im Alltag zu halten.
Welcher Baustein wann zum Einsatz kommt, entscheidet der Befund. Bei einer Atlas-Fehlstellung kann es überwiegend manuelle Arbeit sein. Bei einer kindlichen Skoliose viel Vojta. Bei einem Erwachsenen mit Rundrücken oft die volle Kombination.
Was während einer 60-minütigen Sitzung passiert
Eine Sitzung dauert in meiner Praxis 60 Minuten. Der Ablauf orientiert sich am individuellen Befund, aber typischerweise gliedert sie sich so:
- Erstanamnese und Sichtbefund
Bei der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam, wie Sie stehen, gehen, atmen. Ich dokumentiere die Ausgangslage. Bei Bedarf mit Fotos – nur mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis und zur eigenen Vorher-Nachher-Dokumentation. - Manueller Befund
Ich teste die Beweglichkeit jedes Wirbelsäulenabschnitts, die Beckenstellung, die Spannung der Muskulatur. - Behandlung
Je nach Befund mobilisiere ich manuell, setze Vojta-Reize oder arbeite mit PNF-Mustern. Häufig wechseln sich diese Phasen innerhalb derselben Sitzung ab. - Nachkontrolle und Heimprogramm
Am Ende prüfen wir gemeinsam die Veränderung. Sie bekommen zwei bis vier Übungen für zu Hause, die das Erarbeitete stabilisieren.
Bei Folgesitzungen entfällt die ausführliche Erstanamnese, dafür bleibt mehr Zeit für die eigentliche Behandlung.
Warum Kinder und Jugendliche besonders profitieren
Bei Kindern und Jugendlichen ist die Wirbelsäule noch im Wachstum. Wirbelkörper, Bandscheiben, Bänder und Muskeln passen sich an die Belastungen an, die ihnen gestellt werden – im Guten wie im Schlechten. Eine beginnende Skoliose, eine angedeutete Hyperkyphose, eine Asymmetrie aus Säuglingszeit lässt sich in dieser Phase besser beeinflussen als später.
Wichtig ist, dass die Therapie das Kind dort abholt, wo es entwicklungsmäßig steht. Bei einem Säugling mit angedeuteter Asymmetrie sieht das ganz anders aus als bei einem Zwölfjährigen mit Skoliose-Verdacht aus der Schuluntersuchung. Eltern werden bei jüngeren Kindern eng eingebunden und übernehmen Teile der täglichen Behandlung zu Hause. Bei Jugendlichen geht es zusätzlich darum, Eigenverantwortung zu fördern – wer mit 14 Jahren versteht, warum sein Rücken bestimmte Übungen braucht, hilft sich auch mit 40 noch selbst.
Wie lange dauert es, bis sich etwas verändert
Bei einer akuten Blockierung – etwa nach einer falschen Bewegung – kann sich nach einer einzigen Sitzung ein deutlicher Unterschied einstellen. Bei strukturellen Befunden wie Skoliose, Rundrücken oder einer langjährigen Atlas-Fehlstellung dauert die Veränderung länger.
Realistische Zeithorizonte:
- Akute Blockierungen: oft eine bis drei Sitzungen
- Atlas-Fehlstellungen mit Begleitsymptomen: meist vier bis acht Sitzungen
- Kindliche Skoliose: Therapiezyklen über Monate bis Jahre, abgestimmt auf Wachstumsphasen
- Erwachsenen-Rundrücken: kontinuierliche Begleitung über mehrere Monate, mit klar messbaren Etappenzielen
Eine belastbare Prognose gebe ich nach dem ersten Befund. Was ich nicht tue: Wunder versprechen. Was ich anbiete: ehrliche, kompetente und konsequente Arbeit.
Termin und Kontakt
Einen Termin können Sie direkt über das Online-Formular buchen oder mich telefonisch erreichen. Bei eingeschränkter Mobilität durch starke Wirbelsäulenbeschwerden komme ich auch zu Ihnen nach Hause – im gesamten Raum Leverkusen, Köln und Düsseldorf.
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Häufig gestellte Fragen zur Wirbelsäulenaufrichtung (FAQ)
Chiropraktik arbeitet typischerweise mit ruckhaften Manipulationen ("Justierung") einzelner Wirbelgelenke. Meine Arbeit kombiniert sanfte manuelle Mobilisation mit Vojta- und PNF-Therapie und zielt auf eine längerfristige Veränderung der Wirbelsäulenstellung über die Muskulatur. Das ist physiotherapeutisch fundiert und kommt ohne plötzliche Bewegungen aus.
Bei Kindern und Jugendlichen, deren Wachstum noch nicht abgeschlossen ist, kann der Skoliose-Verlauf in vielen Fällen beeinflusst werden – sowohl in der Progression als auch in einzelnen Befundparametern. Bei Erwachsenen geht es eher um Symptomkontrolle, Verhinderung der Verschlimmerung und Verbesserung der Lebensqualität. Eine konkrete Prognose ist immer befundabhängig und wird im Einzelfall besprochen.
Möglichst früh. Im ersten Lebensjahr ist das Nervensystem maximal formbar, Bewegungsmuster lassen sich am leichtesten umorganisieren. Bei der Erstvorstellung schaue ich, ob ein konkreter Handlungsbedarf besteht oder ob die Asymmetrie sich im normalen Reifungsverlauf ohnehin auflöst. Beides ist möglich – wichtig ist, dass jemand mit Erfahrung den Unterschied einschätzen kann.
Nicht zwingend, aber hilfreich. Wenn ein aktuelles Röntgenbild, MRT oder ein orthopädischer Befund vorliegt, bringen Sie diese Unterlagen gerne mit. Bei Verdacht auf strukturelle Schäden – etwa einen Bandscheibenvorfall, der noch nicht abgeklärt ist – bitte ich Sie, zuerst einen Arzt aufzusuchen. Sicherheit geht vor Therapie.
Auf Wunsch ja. Mit Foto- oder Kurzvideos vor und nach den Behandlungsphasen lassen sich Veränderungen sichtbar machen, die im subjektiven Empfinden manchmal untergehen. Das macht den Therapieverlauf für Sie überprüfbar und ist ein hilfreiches Instrument für die eigene Motivation. Selbstverständlich nur mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis und ohne Weitergabe an Dritte.
Das hängt vom Befund ab. Eine akute Blockierung kann nach ein bis drei Sitzungen erledigt sein. Ein chronischer Rundrücken oder eine Skoliose-Begleitung erstreckt sich über Monate, mit unterschiedlich dichten Therapiephasen – am Anfang oft wöchentlich, später in größeren Abständen zur Stabilisierung. Eine konkrete Schätzung gebe ich nach der Erstuntersuchung, basierend auf Befund, Alter und Ihrer Belastbarkeit. Ich lege Sie nicht auf eine bestimmte Anzahl fest, sondern werte den Verlauf laufend mit Ihnen gemeinsam aus.

